Die Region plus X

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Kreis Höxter Die Region plus X

Wir leben und arbeiten im Kreis Höxter. Darum habe ich mich gerne als Botschafter für die Standortmarketingkampagne „Die Region plus X“ zur Verfügung gestellt. Wenn Sie wissen möchten, warum wir mit unseren Familien gerne hier sind, dann finden Sie Antworten dazu in dem nachfolgenden Portrait.

Biblischer Beruf in Borlinghausen
Zimmermann, das wollte Alex Rempel schon immer werden. Sein Vater, der diesen Beruf ebenfalls ausgeübt hat, hat seine Liebe zu der Arbeit mit Holz auf seinen Sohn übertragen. Seit 2010 ist Alex Rempel nun mit seinem Unternehmen Holzbau Rempel selbstständig. Und diesen Schritt hat er bisher nicht bereut. Er hat in kurzer Zeit ein solides Unternehmen geschaffen, das heute fünf Gesellen und zwei Auszubildenden eine sichere Arbeit und eine fundierte Ausbildung bietet. „Mir war es schon immer wichtig, die Tradition des Zimmerhandwerks weiter zu führen. Wir haben zwar noch keine Arche gebaut, wie Noah, aber wir wollen ebenso gute und nachhaltige Qualität für unsere Kunden liefern, “ sagt der gebürtige Sibirier. Neun Jahre war er, als seine deutschstämmigen Eltern sich 1990 entschlossen auszuwandern. Es verschlug die Familie nach Borlinghausen, einem heute 450 Einwohner zählenden Ort im Kreis Höxter. „Die Umstellung für mich war gar nicht groß“, berichtet Rempel akzentfrei. „Wir haben in der Familie schon immer deutsch gesprochen. Und da wir auch in Sibirien auf dem Land gewohnt haben, war das Umfeld für mich nicht neu.“

Nach seiner Ausbildung zum Zimmermann ging Rempel nicht auf die Walz. Diese im Zimmermannshandwerk einzigartige Wanderschaft treten Gesellen an, die an Erfahrungen gewinnen und sich orientieren wollen. „Ich hatte immer eine Perspektive und wusste, dass ich den Meister machen wollte“, erzählt Alex Rempel. Mit seinen 33 Jahren weiß er immer noch genau was er will: ökologisch und energetisch bauen und sanieren. Das ist ihm wichtig. „Wir sind in diesem Raum wahrscheinlich die einzige Firma, die Wärmedämmungen von Fassaden mit Holzwolle/-fasern durchführt. Das ist ökologisch und sorgt für ein viel besseres Raumklima in den Häusern“. Ihn begeistert nach wie vor die Exaktheit des Zimmerers. Hier muss alles gut zusammen passen, damit Dachstühle, Carports, Gartenhäuser etc. perfekt werden. Auch bei seinen Mitarbeitern passt alles perfekt. „Wir sind ein gutes Team und wir können uns aufeinander verlassen. Hier gibt es kein lautes Wort. Wenn es Unstimmigkeiten gibt, sprechen wir darüber und dann geht es entspannt weiter.“ Seine beiden Brüder arbeiten heute ebenfalls Betrieb und Vater Rempel hält seinen Söhnen den Rücken frei und kümmert sich um die Verwaltung. Alex Rempel gibt sein Wissen gern weiter und er will, das seine Auszubildenden das Handwerk von der Pike auf lernen. So ist es kein Wunder, dass seine Lehrlinge zu den Klassenbesten ihrer Jahrgänge zählen. „Meine Mitarbeiter sollen Erfüllung in ihrem Beruf finden, dafür will ich Sorge tragen.“

Die dickste Eiche Deutschlands – Zimmermeister Rempel sorgt für Nachwuchs
In diesem Jahr (2015) begeht Borlinghausen sein 950. Jubiläum. Die über die Region hinaus bekannte Rieseneiche des Ortes, die angeblich von Karl dem Großen gepflanzt wurde ist 18 Meter hoch und hat einen Stammumfang von rund 10 Metern. Sie zählt zu den dicksten Eichen in Deutschland und wurde bereits 1935 zum Naturdenkmal deklariert. Anlässlich des Jubiläums, seiner Liebe zum Holz und seiner Philosophie bleibende Werte zu schaffen, hat Alex Rempel aus den Eicheln dieses Baumes Nachwuchs gezüchtet, den er zum Dorfjubiläum an die Bewohner ausgeben wird. www.monumentale-eichen.jimdo.com

Schönes Landleben
Alex Rempel liebt das Leben auf dem Land und er verliebte sich in ein Mädchen aus dem Nachbarort Willebadessen. Für beide war klar: Wir wollen eine Familie gründen. Heute haben die beiden sechs Kinder (zwischen 11 Jahren und 8 Monaten). Das ist ihr ganzes Glück. „Ich versuche nach Feierabend und am Wochenende viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen“, sagt Alex Rempel. Meistens bewegen sich die vier Jungen und zwei Mädchen mit ihren Eltern dann in der freien Natur. Sie besuchen die sechs eigenen Rinder, die auf der nahegelegenen Wiese grasen oder spannen im Winter das Pony, das auf den Namen „Brauner“ hört, vor einen Schlitten und rutschen über die schneebedeckte Hügellandschaft von Borlinghausen. Ein beliebter Ausflug ist auch immer ein Besuch von Birnbaums Nagel. Der 13,5 Meter hohe Aussichtsturm ist über den Eselspfad erreichbar. Eine Wanderung hierher, mit dem Bollerwagen voller Leckereien im Schlepptau, gönnt sich die Familie dort oft eine Auszeit bei einem gemütlichen Picknick. „Wir sind keine Stadtmenschen und davon überzeugt, dass man Kindern, die auf dem Land aufwachsen eine wunderbare Kindheit bieten kann“, erzählt Rempel.

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